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Telefonische Leadgenerierung für mehr Umsatz im B2B-Vertrieb

Warum das Telefon im B2B unverzichtbar bleibt – und wie Sie mit Strategie, guten Adressen und einem Pilotprojekt neue Kunden und mehr Umsatz im After Sales gewinnen.

Zwei Geschäftsleute geben sich die Hand

Kurzfassung

Das Wichtigste in Kürze.

Egal über welchen Kanal der Erstkontakt entsteht: Irgendwann kommt in der Customer Journey der persönliche Kontakt am Telefon.

Im B2B geht es um komplexe, erklärungsbedürftige Produkte, lange Entscheidungswege und austauschbare Angebote. Inbound Marketing und Social Selling sind wichtig, brauchen aber Zeit und ersetzen das persönliche Gespräch nicht. Das Telefon bringt Sie schnell und direkt zum richtigen Ansprechpartner.

Damit die telefonische Leadgenerierung wirkt, braucht sie eine klare Lead-Management-Strategie: das richtige Thema für die richtige Zielgruppe, gute Adressen, eine partnerschaftliche Gesprächsführung und einen Vertrieb, der die Leads aufgreift. Sie hilft bei beiden Umsatzzielen – neue Kunden gewinnen und mehr Umsatz mit bestehenden Kunden. Am besten starten Sie mit einem Pilotprojekt.

Herausforderungen

Was den B2B-Vertrieb fordert.

Der B2B-Vertrieb verkauft meist komplexe Produkte und Dienstleistungen im Projektgeschäft. Vom Erstkontakt bis zum Abschluss vergehen Monate oder Jahre, entschieden wird im Buying Center, und das Produkt bleibt lange im Einsatz – es entsteht eine Kundenbeziehung mit regelmäßigen Kontakten, etwa durch Servicearbeiten.

Gleichzeitig werden Produkte immer ähnlicher, Preiskämpfe härter und Anbieter austauschbarer. In diesem Verdrängungswettbewerb ist es existenziell, Kunden zu binden und kontinuierlich neue zu gewinnen.

Verkauft wird meist über Direkt- oder Fachhändlervertrieb – und die teuerste Ressource bleibt der Verkaufsberater. Er soll sich aufs Verkaufen konzentrieren, steckt in der Praxis aber oft in Verwaltung und Meetings. Nach Jahren des Aufschwungs fehlt vielerorts eine systematische Kaltakquise, und vielen technisch hoch kompetenten Vertrieblern liegt sie schlicht nicht.

Leadquellen

Darum wirkt telefonische Akquise.

Website, Messen und Events, Fachzeitschriften, Telefonakquise und klassisches Dialogmarketing haben sich im B2B über Jahrzehnte bewährt, weil sie Vertrauen aufbauen – alle sind für den Erstkontakt mit potenziellen Neukunden DSGVO-konform. Mit dem veränderten Kundenverhalten flossen die Budgets zuletzt vor allem in Online-Aktivitäten.

Inbound Marketing über Website und Landingpages ist bei führenden Industrieunternehmen Standard. Eine wirksame Leadpipeline aufzubauen ist aber aufwendig: Bis regelmäßig Leads kommen, vergehen mindestens 6 bis 12 Monate – und ob die Menge reicht, ist offen.

Auch Social Selling erlebt einen Boom, bis hin zu Spekulationen über das Aussterben des B2B-Vertriebs. Diese Befürchtungen haben sich als falsch erwiesen: Ersatzteile und Verbrauchsmaterial lassen sich online verkaufen, eine eigens gebaute Maschine kaum ohne Fachberatung. LinkedIn und Xing eignen sich gut für Kontakte und Awareness – durch unprofessionelle Ansprache wird es dort aber nicht leichter.

Am Ende zählt das Gespräch.

Um schnell und persönlich mit dem richtigen Ansprechpartner in Kontakt zu kommen, eignet sich das Telefon nach wie vor sehr gut.

Denn egal, an welchem Touchpoint der Erstkontakt stattfindet und über welche Kanäle er sich entwickelt: Irgendwann kommt in der Customer Journey immer der Punkt, an dem man miteinander telefoniert.

Lead Management

Vier Fragen für Ihre Strategie.

Lead Management umfasst alle Maßnahmen und Prozesse, mit denen Interessenten gewonnen und zu Kunden entwickelt werden – verantwortet von Vertrieb und Marketing, unterstützt von der IT, inklusive After Sales. Bei der telefonischen Leadgenerierung greift ein Zahnrad ins nächste.

  1. Schritt 1

    Mit welchem Thema spreche ich wen an?

    Die Strategie berücksichtigt Ziele und Einflussfaktoren: Welche Segmente sprechen Sie mit welchem Produkt an, wie groß ist der Markt in welcher Region, was sind die Hauptargumente, wie steht der Wettbewerb da, wer entscheidet beim Kunden? Dazu kommt das Timing – Produktionsstart, gute Absatzphasen, Saison und regionale Ferien.

  2. Schritt 2

    Welche Adressen verwende ich?

    Achten Sie auf Qualität und qualifizieren Sie Adressen möglichst vor – das senkt Streuverluste und Kosten pro Lead und erhöht die Leadquote. Mögliche Quellen:

    • Bestehende Kontakte aus Kundendatenbank bzw. CRM
    • Gekaufte Adressen von Adresslieferanten
    • Kontakte von Messen und Veranstaltungen
    • Online generierte Kontakte
    • Internetrecherche, z. B. Mitgliedsfirmen von Branchenverbänden
  3. Schritt 3

    Wie führe ich das Gespräch?

    Es geht um mehr als Einwandbehandlung: um eine partnerschaftliche Beziehung und echtes Interesse an der anderen Person. Auch wenn ein Geschäft das Ziel ist – zuerst lernen Sie Ihr Gegenüber und seine Situation in einem angenehmen Dialog kennen.

  4. Schritt 4

    Wie geht der Vertrieb mit den Leads um?

    Ein Lead ist eine Verkaufschance, die der Berater würdigen und bearbeiten sollte. Regelmäßiger Austausch mit dem Callcenter-Agenten schafft Verständnis – ein gut qualifizierter Lead macht den Anschluss leicht. Fehler in Strategie, Adressen oder Leadphase wirken direkt auf die Wandlung, und der Berater ist die Schnittstelle mit der größten Wirkung: Ist er nicht eingebunden, wird es projektkritisch.

Gesprächsführung

Vier Methoden fürs Gespräch.

Formulierungen unterscheiden sich immer, die Methoden dahinter sind klar erkennbar. Diese haben sich bewährt:

  • 01

    Interesse zeigen

    „Haben Sie einen Moment Zeit?“ statt „Es dauert nicht lange.“

  • 02

    „Federn“ einsetzen

    Einwänden mit Zustimmung begegnen: „Das kann ich gut verstehen. Sie wussten nicht, dass ich anrufe. Wann passt es besser?“

  • 03

    Powerwörter nutzen

    „Ihr Vorteil bei dem Angebot ist unsere Best-Preis-Garantie.“ statt „Wir haben aber die Best-Preis-Garantie.“

  • 04

    Sag es positiv

    Konsequent auf Reizwörter (aber, warum, falsch, nein) und Weichmacher (hätten, würden, könnten) verzichten.

Leadgenerierung

Am Telefon.

Wir führen die Gespräche für Ihren Vertrieb.

Von der Strategie über die Adressen bis zum Sales-Ready Lead: Unser Team spricht Ihre Zielkunden an und übergibt qualifizierte Leads mit allen Gesprächsdetails.

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Umsatzziele

Zwei Wege zu mehr Umsatz.

Neue Kunden gewinnen und mehr Umsatz mit bestehenden Kunden – im Idealfall parallel und kontinuierlich.

Gerade die Umsätze mit Bestandskunden stabilisieren Unternehmen in Krisen, wenn das Neugeschäft einbricht. Für Neukunden gibt es typische Szenarien:

  • Bestehende Zielbranchen mit Referenzkunden komplett durchdringen und Marktanteile ausbauen.
  • Neue, verwandte oder durch neue Produkte erschlossene Zielgruppen ansprechen.
  • In neue Länder expandieren, in denen Sie bisher nur klein vertreten sind – hier baut die telefonische Kaltakquise besonders schnell eine Leadpipeline und Marktpräsenz auf.
  • Einzelne Regionen und Vertriebsgebiete unterstützen, etwa einen neuen Mitarbeiter oder den Start in einem neuen Markt.

Neukunden

So gewinnen Sie neue Kunden.

Sales-Ready Leads

In der klassischen Kaltakquise wird der richtige Ansprechpartner ermittelt, Unternehmen und Lösungen werden vorgestellt, Bedarf und Interesse erfragt. Die Kontakte werden so lange weiterentwickelt, bis der Zielkunde ein Projekt signalisiert oder den fachlichen Austausch mit einem Berater wünscht.

Mailing-Nachfass

Bewährt hat sich der Anruf nach einem postalischen Mailing: Neue Adressen werden gekauft oder per Recherche um Ansprechpartner ergänzt, erhalten erste Informationen – und der Anruf hat einen Aufhänger.

Einladungen

Nach demselben Muster laden Sie zu Veranstaltungen ein, etwa zu einer Messe (vor Ort oder online) oder einem Webinar.

After Sales

So steigern Sie den Umsatz im After Sales.

Neue Kunden zu gewinnen ist deutlich teurer: Vertriebszeit, Rabatte und eine lange Entwicklung des Kunden. Bestehende Kunden bieten viele Ansatzpunkte.

Angebotsnachfass

Eine der einfachsten Methoden für mehr Umsatz. Der Prozess ist meist definiert, wird im Tagesgeschäft aber mangels Zeit und Personal kaum umgesetzt. Mehr dazu im Whitepaper Achillesferse Angebotsnachverfolgung.

Net Promoter Score und ISO 9001

Kundenzufriedenheitsbefragungen gelten oft als lästige Pflicht, sind aber eines der besten vertrieblichen Werkzeuge: Sie zeigen, wie es um die Geschäftsbeziehung steht. Mehr zur Kundenzufriedenheit.

Datenqualität

Gute Kundendaten sind die Basis für Digitalisierung und kundenzentrierten Vertrieb – doch nur wenige Unternehmen haben Prozesse dafür. Eine Investition bringt sechsfachen Nutzen: Datenaktualisierung, Potenzialanalyse, Kundenklassifizierung, Rechtssicherheit, Verkaufschancen und Kundenbindung.

Maschinen- und Anlagenverifizierung

Sie liefern seit Jahren Maschinen in die Welt? Erfahren Sie, ob sie noch im Einsatz sind und ob Bedarf an Ersatzteilen, Modernisierung oder zusätzlichen Anlagen besteht – oft ergeben sich Möglichkeiten, die Prozesse des Kunden zu optimieren.

Mailing-Nachfass

Regelmäßige Kommunikation bindet Bestandskunden. Mailings und Einladungen zu Messen oder Produktneuheiten sind ideale Anlässe, um Entscheider anzurufen.

Ersatzteil- und Serviceangebote

Als Hersteller kennen Sie Verschleißteile und Servicemöglichkeiten am besten. Mit Kunden- und Maschinendaten gewinnen Sie Kunden gezielt für Verschleißteile, Modernisierungen oder Serviceverträge – denken Sie auch an Service für Fremdprodukte. Mehr im Whitepaper Proaktiver Service-Vertrieb im Maschinenbau.

Start

So starten Sie mit einem Pilotprojekt.

Sie können die telefonische Kaltakquise intern oder mit einem externen Dienstleister umsetzen. Ein Pilot mit begrenztem Adresskontingent zeigt, ob Ihre Strategie wirkt.

  1. Schritt 1

    Strategie, Adressen und Leitfaden

    Diese drei Dinge brauchen Sie für den Start – unabhängig davon, wer telefoniert.

  2. Schritt 2

    Dienstleister vorbereiten

    Ein externer Partner wird vorab zu Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten geschult. Stellen Sie ihm Adressen zur Verfügung, schließen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag.

  3. Schritt 3

    Pilotprojekt durchführen

    Passen Strategie und Adressqualität, erhalten Sie in jedem Fall Leads für den Vertrieb – und erfahren, ob die Leadgenerierung per Telefon funktioniert und wie sie sich optimieren lässt.

  4. Schritt 4

    Auswerten und entscheiden

    Danach kennen Sie Kennzahlen, Ergebnisse und die Leistungsfähigkeit Ihres Dienstleisters. Aufwand und Nutzen weiterer Kampagnen lassen sich genau kalkulieren – Leads, Kundenfeedback und Erkenntnisse gab es für ein überschaubares Budget und minimales Risiko.

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Dienstleister

So finden Sie den richtigen Partner.

Sie übergeben einem Dienstleister Ihre zwei größten Schätze: Ihren Firmennamen und Ihre Kunden.

Überlegen Sie kurz, in welcher Umgebung Sie selbst täglich sechs bis sieben Stunden erfolgreich telefonieren könnten. Nehmen Sie Arbeitsklima und Bezahlung dazu – und Sie haben das Wichtigste beisammen.

Dann heißt es: hingehen und zuhören – nicht dem Management, sondern den Mitarbeitern. Dürfen Sie das? Arbeiten die Leute selbstständig, wird gelacht, fühlen sie sich wohl – oder wirken sie starr und kontrolliert? Hören Sie in Gespräche hinein: Sind die Mitarbeiter selbstbewusst, offen und neugierig, oder überhören sie Einwände und telefonieren stur auf Quote? Die Entscheidung wird Ihnen leichter fallen, als Sie denken.

Ansprechpartner

Fragen zum Thema? Sprechen Sie uns an.

Angela Makiola

Projektleitung Leadgenerierung & Hotline Services

Begleitet Ihre Leadkampagne oder Hotline vom Start an und ist Ihre feste Ansprechpartnerin im Projekt.

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